Diese Frage beschäftigt jede Mutter. In der modernen
Medizin kann eine Fülle von Störungen und Missbildungen
in der Schwangerschaft aufgedeckt werden.
Eine Garantie, dass Ihr Baby zu 100% gesund ist, kann allerdings
niemand abgeben.
Es stehen zusätzlich zu den Mutter-Kind-Pass Untersuchungen eine Reihe
von absolut risikolosen Tests zur Auswahl, die eine
eventuelle Missbildung ihres Babys bzw. Störung der Erbsubstanz
(Chromosomen) schon frühzeitig ausschließen können. Bei den drei unten
angeführten Tests (Nackenfalte, Combined Test, Triple Test) erhält man ein
für Sie berechnetes Risikoergebnis, z.B. 1:300, das heißt unter 300
Schwangerschaften findet sich eine Missbildung. Dieses Ergebnis kann aber
auch 1:2 lauten mit entsprechend großem Risiko, oder auch vielleicht
1:20000 mit entsprechend geringem Risiko für eine Missbildung.
Bei einem errechneten Risiko von 1:2 bis 1:299 empfiehlt man eine
Zellgewinnung aus dem Mutterkuchen des Embryos oder eine
Fruchtwasserpunktion, nur durch Analyse solcher Zellen kann man eine
Chromosomenstörung endgültig bestätigen oder entkräften. Solch eine
Zellgewinnung ist allerdings ihrerseits wieder risikobehaftet, so endet
eine von ca. 100 Punktionen mit einer Fehlgeburt, betrifft vielleicht
sogar einen gesunden Feten. Somit ist klar, dass nur ab einem bestimmten
errechneten Risiko mit begründetem Verdacht eine solche Gewebeentnahme
sinnvoll ist, da sonst das Risiko, ein mongoloides Kind zu bekommen,
geringer ist als ein Fehlgeburtsrisiko durch eine Punktion.
Diese Tests sollten Sie als werdende Mutter nicht verunsichern, sondern im Gegenteil schon frühzeitig zur Beruhigung beitragen und damit unnötige Sorgen und Ängste reduzieren.
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