Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau,
jede 10.Frau ist betroffen.
Auch hier ist eine Früherkennung das Ziel.
Diese kann erreicht werden durch ...
1. Selbstuntersuchung
Tastbefund
Sollte am besten 1x/Monat am Zyklusbeginn bzw. in der
ersten Zyklushälfte durchgeführt werden, da die Brust hormonbedingt
leichter tastbar und auch etwas weniger druckempfindlich ist. Am besten
unter der Dusche oder in der Badewanne.
Verhärtungen und Knotenbildungen im Bereich der Brust
bzw. Achselhöhle ab einer Größe von ca. 1-2cm können so getastet werden.
Entsprechende Infobroschüren mit Anleitungen zur
Selbstuntersuchung liegen in meiner Ordination auf.
Betrachtung vor dem Spiegel. Achten Sie dabei auf:
- Rötung, Schuppung
- neu aufgetretene Größenunterschiede
- Einziehungen im Bereich der Brustwarze bzw. der Haut
- grobporige Orangenhaut an einem umschriebenen Hautareal
2. Regelmäßige Tastuntersuchung beim Facharzt
Eine regelmäßige Brustuntersuchung ist Teil einer kompletten gynäkologischen Untersuchung und wird von mir in Abständen von 6-12 Monaten durchgeführt.
3. Mammographie
Sollte als Basismammographie um das 35.- 40.Lebensjahr durchgeführt
werden, bei familiärem Brustkrebs entsprechend früher. Die Mammographie
stellt die effizienteste Methode zur Früherkennung von
Brustkrebs dar und sollte alle 1-2 Jahre wiederholt werden.
Die Strahlenbelastung ist gering und entspricht der
eines Fluges Wien – New York.
Keine Angst auch vor der damit verbundenen Kompression der Brust. Diese
ist leider oft unangenehm, aber unerlässlich für ein aussagekräftiges
Ergebnis. Keineswegs aber kann durch den Druck Krebs ausgelöst werden.
4. Ultraschall bei tastbaren Knoten, ergänzend zur Mammographie
Ein hochauflösendes Ultraschallgerät ist dem Tastbefund überlegen und kann auch kleinere Knoten zur Darstellung bringen.
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